ENERGiEFORSCHUNG
iN OLDENBURG

Bereits seit mehr als 30 Jahren widmet sich der Forschungsstandort Oldenburg umfassend dem Thema Energie. Hier sind wir mit natur- und technikwissenschaftlichen Bereichen sowie mit Informationstechnologie, Meteorologie und Ökonomie sehr breit aufgestellt. Diese anwendungsorientierten Aktivitäten sind an der Universität sowie in unabhängigen Forschungsinstituten wie ForWind, NEXT ENERGY und OFFIS angesiedelt. Der besondere Schwerpunkt der Oldenburger Energieforschung liegt dabei auf dem Stromversorgungsystem der Zukunft. Auf diesem Feld werden entlang der kompletten Wertschöpfungskette alle entscheidenden Themen durch Forschungseinrichtungen in Oldenburg adressiert:

  • Energiemeteorologie
  • Turbulenzforschung

Oldenburger Forscher der Universität, des Forschungszentrums ForWind und eine Fraunhofer-Projektgruppe optimieren Vorhersagen des Energieangebots erneuerbarer Quellen und untersuchen hydrodynamische Grundlagen der Windenergie-Konversion.

  • Dünnschicht-Photovoltaik
  • Windernergieanlagen
  • Kraft-Wärme-Kopplung/Brennstoffzellen
  • Solar Brennstoffe

In den naturwissenschaftlichen Instituten der Universität sowie beim DLR-Institut für Vernetzte Energiesysteme werden Materialien und Technologien zur Umwandlung erneuerbarer Energieflüsse in Strom oder Treibstoffe entwickelt.

  • Batterieforschung
  • Stationäre Stromspeicher
  • Wasserstoffspeicherung

In Oldenburg arbeiten die Fraunhofer-Gesellschaft, die Universität und das DLR-Institut für Vernetzte Energiesysteme an der Speicherung von Strom und chemischen Energieträgern. Hierbei werden sowohl Materialien als auch Systeme erforscht.

  • IKT-Grundlagen für Smart Grids
  • Netzeinbindung von E-Autos und KWK-Anlagen

Das Department für Informatik sowie das Institut OFFIS entwickeln die informationstechnischen Grundlagen für einen zuverlässigen Betrieb aktiver Anlagen in Smart Grids. Das DLR-Institut für Vernetzte Energiesysteme bearbeitet die Netzeinbindung dezentraler Komponenten.

  • Hausenergiemanagement
  • Elektromobilität
  • Energieeffizienz in Rechenzentren

Zu den drei großen Energieverbrauchssektoren Wohnen, Transport und IT entwickeln Oldenburger Forscher an der Universität, bei OFFIS und beim DLR-Institut für Vernetzte Energiesysteme Lösungen für effiziente zukunftsfähige Systeme.

  • Transformation der Energiewertschöpfungskette
  • Energieökonomik
  • Energiewirtschaftliche Regulierung
  • Ökonomie des Klimawandels

Mehrere Lehrstühle am Department für Wirtschafts- und Rechtswissenschaften befassen sich sowohl mit mikro- als auch mit makroökonomischen Fragestellungen zur Transformation des Energiesektors.